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Die HUK-COBURG-Gruppe hat es vorgemacht, nun legt die VHV nach:

Man hat ein eigenes Honorar-Tableau für Sachverständige entwickelt und reguliert angefallene Sachverständigenkosten nur noch auf dieser Basis. Natürlich gibt es für diese Praxis keinerlei rechtliche Grundlage. Angeblich gibt es seitens der VHV eine Absprache mit dem BVSK e.V., die aber natürlich ebenfalls nicht verbindlich wäre. Insgesamt liegen die danach erstattungsfähigen Beträge geringfügig höher als beim derzeit verwendeten HUK-Tableau. Kosten für EDV-Nutzung, Büromaterial, Produktion und Archivierung von Lichtbildern sowie für die Inanspruchnahme von Restwertbörsen werden nach dem VHV-Tableau aber grundsätzlich nicht erstattet.

Dies widerspricht der aktuellen Rechtsprechung des für die hiesigen Gerichte maßgeblichen Oberlandesgerichts Bamberg. Hierüber hatten wir in einem früheren Newsletter, der auch auf unserer Internetseite (www.kanzlei-gerhards.de) abrufbar ist, berichtet. Die dort aufgestellten Grundsätze entsprechen nach wie vor der ständigen Rechtsprechung im gesamten Bezirk des Oberlandesgerichts Bamberg, gelten also praktisch für ganz Nordbayern.

Bei jeglichen Kürzungen Ihrer Vergütungsrechnungen empfehlen wir daher, uns mit der Beitreibung des Differenzbetrages zu mandatieren. Kosten entstehen Ihnen hierdurch nicht! Dies gilt gleichermaßen für alle anderen Versicherer, die willkürlich Ihre Rechnungen kürzen.