0921 34 89 98 50 info@kanzlei-gerhards.de

In letzter Zeit streichen die Versicherer bei Kasko- und Kfz-Haftpflichtschäden wieder verstärkt bei den Kleinteilen/Kleinmaterial/Verbrauchsmaterial. Dies gilt insbesondere, wenn diese pauschal abgerechnet werden. Oft wird von den Versicherern auch behauptet, dass es sich hierbei um in den Stundenverrechnungssätzen enthaltene Gemeinkosten handele. Deswegen wurden wohl auch schon Sachverständige von der Versicherungswirtschaft gebeten, diese Position nicht mehr in die Kalkulation aufzunehmen.

Die beigefügten – aktuellen – Entscheidungen belegen indes, dass hierfür nach wie vor ein pauschaler Zuschlag in Höhe von 2% verlangt werden kann.

Nach unserer Erfahrung empfiehlt es sich im Übrigen, zwischen „Kleinteilen“ (z.B. Clips) und „Kleinmaterial/Verbrauchsmaterial“ (z.B.: Dichtmasse, Klebeband, Schmierstoffe etc.).zu differenzieren und dies entsprechend in der Kalkulation oder Rechnung mit Beispielen auszuweisen. Die Kleinteile können dann konkret und das Kleinmaterial/Verbrauchsmaterial pauschal mit dem Zuschlag von 2% in Ansatz gebracht werden.