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UNFALLSACHEN


Im Falle eines Unfallereignisses kann man gar nicht „zu früh“ zum Rechtsanwalt gehen. Viele Geschädigte versuchen erst mal selbst alles zu regeln und wenden sich – wenn überhaupt – erst dann an einen Rechtsanwalt, wenn die gegnerische Versicherung schon mitgeteilt hat, dass sie zum Teil oder sogar gar nicht für den eingetretenen Schaden aufkommen wird. Dann aber ist es meistens schon zu spät und die zuvor gemachten Fehler lassen sich in der Regel nur noch abmildern, aber nicht mehr völlig korrigieren. Zögern Sie daher nicht, uns sofort zu kontaktieren, sobald Sie einen Unfall hatten. Denn wenn Sie uns beauftragen, gilt:

  • Sie haben keine Kosten, denn diese werden von der gegnerischen Versicherung übernommen!
  • Sie haben keinen Ärger, denn die gesamte Kommunikation mit allen zu informierenden Stellen und Institutionen übernehmen wir für Sie!
  • Sie bekommen das, was Ihnen zusteht („100-Prozent-Schadenregulierung“)!
  • Ihr Unfallgegner hat hierdurch keinen Nachteil und erhält in der Regel auch keine Kenntnis von unserer Beauftragung.

Haben Sie Fragen hierzu? Rufen Sie uns an.

 

Hier noch ein paar Hinweise und Informationen:

Wann macht es Sinn uns zu beauftragen?

Wie schon gesagt, so früh wie möglich (am besten noch am Unfallort). Denn die Kraftfahrthaftpflichtversicherer sind in Geldnot. Der jahrelange Verfall der Prämien und dazu die aktuelle Finanzkrise veranlassen viele Gesellschaften zu radikalen Einsparversuchen bei der Schadenabwicklung. Im Rahmen des sogenannten Schadenmanagements versuchen viele Versicherer daher direkt mit dem Geschädigten Kontakt aufzunehmen und diesem bei der Unfallabwicklung „behilflich“ zu sein. Damit wird aber letztlich nur bezweckt, den zu leistenden Schadenersatzbetrag zu minimieren. Die Mitarbeiter der gegnerischen Versicherung sind sehr gut geschult und Ihnen auf dem Gebiet der Unfallabwicklung natürlich weit überlegen. Deren Ziel ist es, den – für die Versicherung – leichtesten und billigsten Weg der Schadenregulierung durchzusetzen. Es ist daher davon abzuraten, derartige „Hilfe“ des gegnerischen KFZ-Haftpflichtversicherers in Anspruch zu nehmen. Anderenfalls ist zu befürchten, dass Sie nicht den gesamten Ihnen zustehenden Schadenersatz erhalten.

Gleichermaßen ist auch davon abzuraten, mit den Sachbearbeitern der gegnerischen KFZ-Haftpflichtversicherung über den Unfallhergang zu telefonieren. Denn diese könnten im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung von den gegnerischen KFZ-Haftpflichtversicherern als Zeugen für den Inhalt des geführten Telefonats benannt werden. Dabei wird dann häufig versucht, Ihnen „das Wort im Munde umzudrehen.“ Selbst wenn der auch hierzu geschulte Mitarbeiter der gegnerischen Versicherung während des Telefonats ein anderes Gefühl vermittelt, er vertritt sicher nicht Ihre Interessen, sondern die der Versicherung!

Die „Schauen wir doch erst mal, wie die Versicherung reagiert“-Methode kann erhebliche Nachteile mit sich bringen. So werden gerade am Anfang die Weichen gestellt, wie die Regulierung verläuft. In diesem Stadium begangene Fehler lassen sich häufig später nicht mehr korrigieren. Eine klare Linie von Anfang an ist der erfolgversprechendste Weg, um die eigenen Ansprüche durchzusetzen. Übernimmt dagegen die gegnerische Versicherung das „Schadenmanagement“, überlassen Sie dieser, welche Ansprüche Sie freiwillig bezahlt – und welche nicht! Sie würden doch sicher niemals gegen einen professionellen Schachspieler antreten, wenn der „Einsatz“ mehrere hundert oder sogar tausend Euro beträgt. Warum dann allein und eben nicht auf „Augenhöhe“ mit der gegnerischen Versicherung verhandeln?

Deshalb: Zögern Sie nicht, uns sofort zu kontaktieren, sobald Sie einen Unfall hatten! Bei der gegnerischen Versicherung sollten Sie hingegen nie Anweisungen, Ratschläge oder Vorschläge einholen, geschweige denn diese gar befolgen!

Das Amtsgericht Dortmund hat in seinem Urteil vom 29.06.2009 (Az.: 431 C 2044/09) zu der Frage, ob es sinnvoll ist, im Falle eines Unfalls anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, übrigens Folgendes ausgeführt:

„Entgegen der Auffassung der Beklagten ist nach Auffassung des seit fast 30 Jahren mit Verkehrsunfallhaftpflichtfragen befassten Richters jede Verkehrsunfallgeschädigte gut beraten, die Regulierung selbst kleiner Schäden wie der vorliegend angemeldeten und dann auch regulierten 645,13 Euro Sachschadenersatz von Anfang an in die Hand eines erfahrenen Rechtsanwalts zu geben. (…) Da die Haftpflichtversicherer bei der Schadenregulierung inzwischen geradezu systematisch fast jede übliche Schadensposition in zahlreichen Zivilprozessen zum Gegenstand umfangreicher Auseinandersetzungen machen, muss auch der geschäftserfahrende Geschädigte stets auf der Hut sein und befürchten, dass eine Schadensposition, die noch gestern anerkannt worden wäre, von der gegnerischen Versicherung jetzt nicht mehr akzeptiert wird. (…)

Schließlich gebietet es der Grundsatz der Waffengleichheit, dass auch der geschäftserfahrene Geschädigte sich durch Beauftragung eines Rechtsanwalts Augenhöhe im Verhältnis zur gegnerischen Versicherung beschaffen darf. Die Versicherungswirtschaft hat es sich mit einem Teil Ihres Regulierungsverhaltens der letzten Jahre selbst zuzuschreiben, wenn Geschädigte ihr nicht mehr vertrauen und von Anfang an anwaltlichen Rat suchen.“

Was können wir für Sie tun?

Wir sind eine auf effiziente Unfallabwicklung spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei. Als Ihr Dienstleister übernehmen wir für Sie gern die komplette Abwicklung des Unfallschadens – von der Ermittlung der eintrittspflichtigen Versicherung des Unfallgegners über die Beschaffung eines Mietwagens bis hin zur etwaigen notwendigen Korrespondenz mit der eigenen Kfz-Haftpflicht- und/oder Vollkaskoversicherung. Selbstverständlich helfen wir auch gern bei allen damit in Zusammenhang stehenden Fragestellungen wie beispielsweise der Geltendmachung von Schmerzensgeld oder der Vertretung in einem aufgrund des zugrunde liegenden Unfallereignisses eingeleiteten Straf- oder Bußgeldverfahren.

Wir sorgen dafür, dass Sie das bekommen, was Ihnen zusteht („100-Prozent-Schadenregulierung“) und nicht das, was die gegnerische Versicherung für angemessen hält!

Leider immer wieder zu beobachtende willkürliche Kürzungen der Versicherer, eine mindestens ebenso häufig vorkommende Verzögerungstaktik oder der Versuch, Ihnen unberechtigt ein Mitverschulden anzulasten, werden nicht hingenommen. Wir kennen die „Tricks“ der Versicherer und können hierauf die jeweils „passende Antwort“ geben. Notfalls werden die berechtigten Mandanteninteressen im Klageweg durchgesetzt. Wir haben bereits eine Vielzahl von Klagen erfolgreich durchgeführt und passen unsere – schon oft erfolgreich erprobten – Klagemuster fortlaufend der Rechtsprechung an. Wohl nicht zuletzt deshalb können wir darauf verweisen, dass die verklagten Versicherer nach Zugang unserer Klageschriften in mehr als 90% der Fälle die Ansprüche der Mandanten vollständig erfüllen – ohne dass es zum einem Termin vor Gericht kommt!

Wir arbeiten mit mehreren unabhängigen, freien Sachverständigen, diversen Reparaturbetrieben sowie Mietwagenfirmen zusammen, die sich als kompetent, zuverlässig und serviceorientiert erwiesen haben. Gern geben wir Ihnen eine für Sie maßgeschneiderte Empfehlung. Entscheidend ist aber letztlich, wem Sie vertrauen. 

Allein Ihr Wunsch ist bei der Unfallabwicklung für uns maßgebend!


Schadenmanagement für Unternehmen


Wir übernehmen deutschlandweit für Kunden von Autohäusern und Werkstätten, aber auch für Bus- und Logistikunternehmen die Abwicklung von Unfällen (Schadenregulierung).

Wir führen sämtliche Korrespondenz mit der Versicherung des Unfallgegners und der Polizei. Gern willkürlich vorgenommene Kürzungen der Versicherer weisen wir fundiert und effektiv zurück.

Ihre Vorteile:

  • schnelle und umfassende Beratung sowie Betreuung
  • Entlastung der eigenen Mitarbeiter
  • Durchsetzung aller möglichen Schadenpositionen
  • unverzügliche Regulierung
  • keine Anwaltskosten, da diese von der gegnerischen Versicherung getragen werden